#43 — Mein erster Job

Job_im_Lager

Für manche eine Nebensache, für andere einschneidendes Erlebnis: Das erste selbstverdiente Geld. Vielen machte es Spaß, zu arbeiten, statt immer nur für später zu lernen. Sie waren stolz, etwas zu leisten. Für die anderen war es eine pure Notwendigkeit. Nicht alle durften das Geld behalten, das sie verdienten.

Heute denkt man vor allem an Ferienjobs, Babysitting oder das Austragen von Werbezeitungen. Doch nicht immer waren die Zeiten für Jugendliche so rosig.

Wer nach der 8. Klasse die Schule beendete, wechselte oft schon mit 14 oder 15 Jahren in eine rauere Welt ein. Zimmermannsgesellen brauchten kein Fitnessstudio. In Zeiten des Krieges übernahmen Frauen und Mädchen, was im Frieden als Männerarbeit galt. Junge Kindergärtnerinnen hatten es mit 60 oder mehr Kinder in einer Gruppe zu tun.

Kinderarbeit Mädchen am Webstuhl
Finanzbiografie

Wer aus »besserem Hause« war, musste oft lange auf die Selbstständigkeit warten. Gymnasium, Studium: Erst dann war man bereit für eine standesgemäße Beschäftigung. Oder man wurde, zwecks Verbesserung der Sprachkenntnisse ins Ausland geschickt, zum einen oder anderen Praktikum.


Schreibidee #43: Erzählen Sie schreibend vom ersten Job, der Ihnen etwas Geld einbrachte.


Hinweis: Beschreiben Sie ausführlich Ihre Tätigkeit. Denken Sie nicht, Details sind verzichtbar. Details sind das Salz in der Erinnerungssuppe! Überlegen Sie auch, welches Verhältnis Sie zum Geld hatten und warum es für Sie wichtig war. Wie gaben Sie (oder jemand anderes) es aus?

[Wie immer fände ich es toll, wenn Sie Ihren Text zu dieser Schreibidee unten in die Kommentarbox kopieren und hochladen würden. Damit geben Sie zugleich Ihr Einverständnis für die Veröffentlichung auf diesen Internetseiten. Ich wünsche Ihnen viele Leser — und reichlich hilfreiches Feedback.]

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