#69 — ausgegrenzt

Black Lives Matter

Wer ist drinnen, wer ist draußen
Ich male eine Linie, du darfst nicht vorbei

Dota Kehr

Seit dem Mord an George Floyd ist auch hierzulande viel von Rassismus die Rede. Leider war sein Tod nur einer von tausenden möglichen Anlässen. Der fremdenfeindliche Anschlag von Hanau ist ein anderer. Hier könnte eine traurige Litanei von Namen und Orten stehen, die mindestens bis in die Zeit des Kolonialismus zurückgeht.

Es gibt offenen Rassismus, brutale Fremdenfeindlichkeit. Und naiven Alltagsrassismus (wenn jemand zum Beispiel gefragt wird, ob man seine Haare anfassen dürfte).

Seit es Gruppen gibt, gibt es auch Ausgrenzung. Je schwächer die Identität der Gruppe, desto mehr ist sie auf »die anderen« angewiesen. Die nicht dazuhören, auf die mit dem Finger gezeigt wird. Da sich Menschen nicht so sehr voneinander unterscheiden, muss man meistens irgendein unerhebliches Merkmal betonen, oder eben erfinden, um eine Grenze ziehen zu können. Wie etwa die Hautfarbe, die es doch, wenn man es recht bedenkt, in allen Schattierungen gibt.

Einen hörenswerten Beitrag dazu liefert die Liedermacherin Dota Kehr mit ihrem Lied »Grenzen« (auf Youtube).


Schreibidee #69: Schreiben Sie davon, wie Sie einmal ausgegrenzt wurden. Oder wie Sie es erlebten, als es andere traf.


Hinweis: Es soll nicht um allgemeine politische Statements gehen, so berechtigt sie auch sein mögen. Sondern um selbst erlebte Situationen und Geschichten.

[Wie immer fände ich es schön, wenn Sie Ihren Text zu dieser Schreibidee unten in die Kommentarbox kopieren und hochladen würden. Damit geben Sie zugleich Ihr Einverständnis für die Veröffentlichung auf diesen Internetseiten. Gerne können Sie dafür auch ein Pseudonym oder nur Ihren Vornamen angeben.]

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